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Mit DELECO® zur zustandsorientierten Instandhaltung

Mit DELECO® zur zustands­orientierten Instand­haltung

Bis dato erfolgt die Instandhaltung von Maschinen und Anlagen meist präventiv. Das heißt, es werden in regelmäßigen Abständen Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt und Bauteile ausgetauscht. Der Zustand der ausgetauschten Komponenten wird bei dieser starren Vorgehensweise jedoch nicht berücksichtigt. Es kommt daher zu vermeidbaren Instandhaltungskosten, da mögliche Restlaufzeiten nicht ausgenutzt werden. Darüber hinaus haben diese reaktiven Instandhaltungsmaßnahmen einen entscheidenden Nachteil: Reparaturen erfolgen erst bei Defekten oder Ausfällen – also erst dann, wenn es schon zu spät ist.

Eine vorausschauende, zustandsorientierte Instandhaltung setzt bereits vor dem Auftreten einer Störung an der Maschine oder Anlage an, ohne dabei an festgelegte Zyklen der präventiven Wartung gebunden zu sein. Grundlage hierfür sind erreichte Betriebszustände wie Zählerstände oder Laufzeiten, die abgerufen oder manuell erfasst werden können. Zukünftig wird die regelmäßige Überwachung des Anlagenzustands – auch bekannt als „Conditional Monitoring“ – eine wesentliche Rolle spielen. Kenngrößen wie Temperaturen, Betriebszustände, Schwingungen usw. werden dabei mittels spezieller Sensorik permanent oder in regelmäßigen Abständen abgerufen. Werden diese in Echtzeit analysiert und ausgewertet, kann das System kritische Betriebszustände sofort erkennen und geeignete Maßnahmen - bis hin zur Notabschaltung – automatisch einleiten oder das Bedienpersonal entsprechend informieren. Die mittels „Conditional Monitoring“ erfassten Daten werden aber auch gespeichert und stellen somit die Grundlage für regelbasierte Analysen dar, welche die Basis für eine zustandsorientierte Wartung bilden.

Der vielleicht erst in einem halben Jahr fällige Austausch eines Bauteils kann so vorgezogen werden, wenn Unregelmäßigkeiten oder auffällige Trends bei bestimmten Kenngrößen festgestellt wurden. Andererseits kann man so den geplanten Wechsel eines Anlagenbestandteils auf spätere Wartungszyklen verschieben, wenn die analysierten Trendwerte zuverlässig im grünen Bereich liegen und keine anderen Randbedingungen, wie beispielsweise einzuhaltende Garantiefristen des Herstellers, für einen Austausch sprechen.

Das ERP-System DELECO® verfügt bereits heute über die Möglichkeit, über eine definierte Schnittstelle bereitgestellte Daten aus Maschinen und Anlagen in einer Datenbasis zentral zu speichern und als Grundlage für Wartungsvorschläge heranzuziehen. Die Anbindung der entsprechenden Systeme kann abhängig von den vorliegenden Voraussetzungen auf unterschiedlichem Weg erfolgen – zum Beispiel via Kommunikation mit einem OPC-Server oder durch den direkten Abruf von Sensordaten – und erfolgt daher immer im Rahmen eines Einführungsprojektes, welches die konkreten Voraussetzungen berücksichtigt.

Bildquellen:

Beitragsbild: Jörg Riethausen | DELTA BARTH Systemhaus GmbH

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