IT-Infrastruktur
Wissensvorsprung durch IT-Monitoring

IT-Monitoring – Überwachung moderner Infrastruktur in der IT

Heutzutage werden Netzwerke immer komplexer – und damit wird es für den Administrator schwerer den Überblick zu behalten. Auch die Hardware, die zwar stetiger Perfektionierung unterliegt, ist gegen Ausfälle nicht zu einhundert Prozent geschützt. Um bei IT-Notfällen schnell zu reagieren oder erst gar keine Probleme entstehen zu lassen, kommen Monitoringsysteme zum Einsatz. Diese Systeme erlauben es, schneller und einfacher Fehleranalysen durchzuführen und so den Zeitaufwand der Problembehebung zu minimieren. IT-Monitoring ist somit das A und O einer guten Netzwerkpflege und Wartung.

Das oberste Ziel von Monitoringsystemen ist es, den reibungslosen Betrieb des Netzwerkes zu garantieren. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Ermittlung der Ursachen, warum gewisse Parameter außerhalb der gewünschten Bereiche liegen. So lassen sich dank IT-Monitoring drei wichtige Punkte bei der Lösung von Netzwerkproblemen abdecken:

  1. Das rechtzeitige Erkennen und Beseitigen eines Problems, bevor es größeren Schaden anrichten kann.
  2. Die schnelle Ursachenfindung eines Problems. Dabei lassen sich mit Monitoringsystemen Störquellen schneller identifizieren und lokalisieren als ohne.
  3. Problemvermeidung! Durch den Zugewinn an Erkenntnissen werden durch ein IT-Monitoring Probleme erkannt, bevor sie entstehen.

Ein Monitoringsystem überwacht dabei alle wichtigen Netzwerkkomponenten sowie grundsätzliche Parameter. So können beispielsweise auf einen Blick folgende Fragen beantwortet werden: Ist der Server erreichbar? Wie ist die Prozessorauslastung im Moment? Und wie viel Speicherplatz steht noch zur Verfügung?

Die Überwachung kann aber auch detaillierter sein und mehr in die Tiefe gehen. Dann wird geschaut, ob Anwendungen wie Backupprogramme richtig arbeiten oder das Verhalten von Diensten wird überwacht. Werden Probleme aufgespürt, erfolgt direkt eine Benachrichtigung des IT-Verantwortlichen per E-Mail. So kann der Administrator schnellstmöglich reagieren und Schaden vermeiden.


IT-Monitoring in der Praxis: das Backup

Beim Backup werden wichtige Daten oder ganze Server gesichert. Dies ist besonders bei Datenverlust oder Angriffen – wie zum Beispiel durch Verschlüsselungstrojaner – die letzte Rettung. Die Sicherung liegt dabei auf einem NAS (Network Attached Storage), welches natürlich genug Speicherplatz enthalten muss. Hier kommt eine gute Monitoringlösung ins Spiel: Das Backup wird ohne genug Speicherplatz nicht funktionieren und wichtige Daten werden nicht gesichert. Sobald das Monitoringsystem erkennt, dass der Speicherplatz nicht ausreicht beziehungsweise der freie Platz auf dem NAS unter einem bestimmten Wert liegt, alarmiert es den Administrator via E-Mail. Dieser kann nun rechtzeitig für genügend Speicher sorgen und das Backup wird ohne Probleme ausgeführt.


Die positiven Nebeneffekte des IT-Monitorings

Neben der Überwachung des Netzwerkes kommt es darüber hinaus zu einer Inventarisierung. So weiß der Administrator genau, welche Geräte im Netzwerk angebunden sind, welche Software hierauf installiert ist und wie die Geräte ausgelastet sind. Aufgrund dieser Kenntnisse können nicht nur konkrete Aussagen über das Netzwerk getroffen werden, sondern auch Investitionen sinnvoller und gezielter getätigt werden. Das wiederum steigert die Effizienz des Netzwerkes und spart Geld.


Welches Monitoringsystem ist das richtige?

Unser Experten-Tipp ist die OpenSource-Lösung Checkmk. Dieses umfangreiche Monitoringsystem bietet eine Rundum-Überwachung – angefangen bei Servern und Netzwerkspeichern bis hin zur Anwendungsüberwachung sowie dem Monitoring von Clouds. Dabei bietet Checkmk viele Möglichkeiten der Personalisierung und Darstellung der betrachteten Daten. Metriken werden in dynamischen Graphen dargestellt und auch Logdateien werden berücksichtigt. Da dieses Tool eine sehr gute Skalierbarkeit mit sich bringt und eine hohe Flexibilität bietet, ist Checkmk grundsätzlich für das IT-Monitoring eines jeden Unternehmens geeignet.

Dennoch gilt es eine Reihe von Details zu klären, wobei Sie ein Fachmann unterstützen sollte. Wenn Sie IT-Monitoring in Ihrem Unternehmen einsetzen möchten, beraten wir Sie gern – die Installation und Inbetriebnahme Ihres Monitoringsystems übernehmen wir gleich mit.

 

Ihr Ansprechpartner: Ulli Sonntag

  • www.delta-barth.de/de/it-infrastruktur
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  • +49 3722 71700

 

Bildquellen:

Beitragsbild: Pixabay | Bearbeitung: DELTA BARTH Systemhaus GmbH

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