IT-Infrastruktur
häufige Probleme der IT-Infrastruktur

„Top 5“ der häufigsten Probleme der IT-Infrastruktur

Die Kollegen unserer IT-Abteilung erleben in ihrem Arbeitsalltag so einiges – von kleinen Kuriositäten bis hin zu haarsträubenden Fehlern in der Hard- oder Software ist alles dabei. Das haben wir uns zum Anlass genommen und unsere „Top 5“ der häufigsten Probleme im Arbeitsalltag mit Computer & Co. zusammengetragen.

„Es geht nichts mehr, aber wir haben gar nichts gemacht“ ist wahrscheinlich der Satz, welchen wir am häufigsten zu hören bekommen. Und genau das ist oftmals auch das Problem. Denn nichts machen kann für die IT-Infrastruktur zum großen Problem werden. Nicht nur die Hardware muss regelmäßig aktualisiert und gewartet werden, auch die Software sollte man stets im Auge behalten. Dass ein Rechner viel Zeit benötigt, um gewisse Aktionen auszuführen, hat immer auch eine Ursache bzw. mehrere Gründe. Doch welche?

 

1. PC- und Serverhardware

Besonders häufig kommt es vor, dass die Kollegen stark verschmutzte PCs auffinden. Das hat zur Folge, dass die Wärme nicht richtig abgeleitet werden kann und die Systeme dadurch langsamer sind. Im schlimmsten Fall kann dies zu Komplettausfällen führen. Auch das Alter und die damit verbundene Garantie der Komponenten sollte man immer beachten, denn im Fehlerfall kann es zu einer langwierigen Ersatzteilbeschaffung bis hin zur Irreparabilität kommen. Aber auch die Einsparungen an der falschen Stelle können zu Problemen führen: Wählt man zum Beispiel eine HDD- statt einer SSD-Festplatte, arbeiten die Systeme langsamer, da diese weniger leistungsfähig sind.

Zu guter Letzt sollte auch die Software immer aktuell gehalten werden. Häufig kommt es vor, dass die Softwareaktualisierungen stiefmütterlich behandelt werden. Die Folgen sind Sicherheitslücken und häufig auch Inkompatibilitäten zwischen den verschiedenen Programmen. Wurden dann noch wichtige Systemupgrades, beispielsweise Windows-Updates, nicht durchgeführt, vermindert dies die Stabilität, die Leistung und natürlich auch die Sicherheit.

 

2. Netzwerkinfrastruktur

Oft wird in neue Switches und Server investiert. Allerdings bleibt dabei meist die Verkabelung auf dem alten Stand. Das führt dazu, dass in der Regel nicht die vollständige Leistung genutzt werden kann. Auch veraltete Dosen und verschlissene Kabelkontakte kann die Systeme negativ beeinflussen. Das Hauptproblem hier besteht darin, dass diese Fehler nicht offensichtlich sind – die Fehleranalyse ist schwierig und aufwändig, da man sprichwörtlich nach der „Nadel im Heuhaufen“ sucht. Etwas offensichtlicher sind defekte Kabel, egal ob durch Quetschungen, Knoten, fehlende Isolierung oder abgebrochene Nasen.

 

3. Dimensionierung der Hard- und Software

Leider sparen einige Kunden häufig an der falschen Stelle. Die vermeintlichen Kosteneinsparungen bei der Anschaffung können allerdings spätere Kostenexplosionen durch zu kleine Hardware – Festplattenspeicher, Arbeitsspeicher, CPU, etc. – zur Folge haben. Um die Systeme wieder optimal nutzen zu können, empfiehlt sich dann ein Austausch, sofern dies überhaupt möglich ist. Letztlich fallen die Kosten dadurch höher aus als zuvor angesetzt.

 

4. Kommunikative Probleme

Fehlende Absprachen zwischen Kunden und Dienstleistern können ebenfalls negative Auswirkungen haben und zu einem Potpourri an Hard- und Software führen, das eigentlich nicht zusammenpasst. Die Ursache ist schnell gefunden: Entscheidungen werden zu häufig im „stillen Kämmerlein“ getroffen. Wenn dann noch viele verschiedene Dienstleister genutzt werden, wird es richtig undurchsichtig. Doppelanschaffungen, Inkompatibilitäten und teure Zusatz- bzw. Nacharbeiten sind dann das Ergebnis.

 

5. Datensicherung

Fehlende oder unzureichende Datensicherung, defekte Backup-Dateien und fehlende Restore-Tests sind die Ursache für den Supergau eines jeden Unternehmens. Achtet man nicht darauf, gehen wichtige Daten schnell verloren. Im besten Fall können diese mit aufwändigen Prozessen wiederhergestellt werden, nicht selten gehen diese jedoch auch unwiederbringlich verloren.

Wie Sie sehen, gibt es zahlreiche Probleme, die unseren Technikern tagtäglich begegnen. Doch die Lösung ist oft ganz einfach. Lesen Sie in 14 Tagen, wie man mit verschiedenen kleinen und größeren Anpassungen die IT-Infrastruktur und damit die Performance positiv beeinflusst.

 

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