Ergonomie am Arbeitsplatz: Monitor, Maus und Co.

Ergonomie am Arbeitsplatz: Monitor, Maus und Co.

Nicht nur der passende Schreibtisch und Stuhl gehören zum ergonomischen Computerarbeitsplatz, auch die Arbeitsmittel auf dem Schreibtisch spielen eine wichtige Rolle, um Fehlbeanspruchungen und Schmerzen zu vermeiden. Eine belastungsarme Körperhaltung ist schließlich nur dann möglich wenn alle Arbeitsmittel gut erreichbar und ideal ausgerichtet sind. Aber nicht nur die Positionierung von Monitor, Maus und Co. ist wichtig. Auch Form, Größe und Funktionsumfang der technischen Geräte sollten immer auf die Anforderungen des Anwenders abgestimmt sein. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, auf was Sie achten müssen.

Durch korrekte Monitoreinstellung die Arbeit immer im Blick

Ein wichtiger Bestandteil des ergonomischen Computerarbeitsplatzes und der Vermeidung von Fehlbeanspruchungen ist der Monitor. Dabei sollte der Bildschirm eine Bilddiagonale von 17 Zoll nicht unterschreiten. Bei einer überwiegenden Verwendung von Grafik- oder Präsentationsprogrammen sollte die Bilddiagonale sogar 19 bis 21 Zoll oder mehr betragen.

Neben der Bildschirmdiagonale sollte der optimale Bildschirm frei bewegbar, drehbar und ausreichend neigbar sein und über eine Höhenverstellung verfügen. Zum optimalen Arbeiten ist der Bildschirm zentral vor dem Anwender zu platzieren, mit einem Mindestabstand von 50 cm. Die oberste Zeile des Monitors befindet sich dabei leicht unterhalb der Augenhöhe. Ein leicht nach unten gerichteter Blick ist für die Augen und den Nacken am wenigsten anstrengend und beugt Müdigkeitssymptomen vor. Keinesfalls sollte der Blick nach oben gerichtet sein.

Studien haben ergeben, dass ein Arbeiten mit zwei oder mehr Monitoren effektiver ist. Wichtig hierbei ist jedoch die Positionierung der Bildschirme. Diese sollten halbrund angeordnet sein damit der Blickabstand möglichst identisch ist. Beim Arbeiten mit mehreren Monitoren wird empfohlen, darauf zu achten, dass die Größe und Auflösung möglichst gleich ist. Am besten ist die Verwendung baugleicher Monitore. Beim Betrachten der einzelnen Bildschirme sollte der Anwender nicht den Kopf drehen, sondern sich mit dem Stuhl in die entsprechende Richtung bewegen.

Ergonomische Eingabegeräte machen den Unterschied

Aber nicht nur Augen und Nacken sind einer ständigen Belastung ausgesetzt. Auch die Hände, Arme und Schultern werden beansprucht. Die richtigen Eingabegeräte und deren Positionierung ist darum ebenfalls von Bedeutung. Das wichtigste Eingabegerät für die meisten Anwender ist vermutlich die Maus. Beim Arbeiten mit herkömmlichen Mäusen werden Finger, Handgelenk und der ganze Arm ständig beansprucht. Diese zum Teil unnatürlichen Bewegungen können zu Schmerzen in Händen, Armen oder auch im Schulterbereich führen.

Auch beim vermehrten Arbeiten mit der Tastatur können ähnliche Beschwerden auftreten. Meist ist bei herkömmlichen Tastaturen der Nummernblock integriert und durch die Breite der Tastatur die Maus zu weit vom Anwender entfernt positioniert. Beim gelegentlichen Bedienen der Maus kommt es dadurch zur ungünstigen Belastung von Hand und Arm. Empfohlen wird daher, die Eingabegeräte passend zur Arbeitsweise anzupassen und zu positionieren.

Anwender, die hauptsächlich mit der Maus arbeiten, sollten hier zuerst ansetzen. Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Maus immer so zu positionieren, dass der Arm gerade vom Körper zur Maus gehalten werden kann. Bei vielen Bewegungen und damit verbundenen Problemen im Handgelenk kann auf Spezialmäuse zurückgegriffen werden. Beispiele dafür sind Vertikalmäuse oder Trackballmäuse. Bei Vertikalmäusen sind das Handgelenk und der Arm in einer neutraleren Position. Da die Bewegungen der Maus aus der Armbewegung kommen, wird das Handgelenk geschont. Die Bedienung einer Trackballmaus erfolgt durch das Drehen einer Kugel, die je nach Position von Daumen oder Zeigefinger bedient wird. Aufgrund dieser Bewegung sind diese Mäuse für längere Bedienzeiten gut geeignet. Allerdings bedarf es einer Eingewöhnungsphase.

Für Anwender, die viel schreiben und das Zehn-Finger-System beherrschen, ist die Verwendung einer ergonomischen Tastatur zu empfehlen. Eine solche Tastatur ist in der Mitte nach oben gewölbt und leicht gebogen und mit einer Auflagefläche versehen. Dadurch liegen die Hände in einem natürlichen Winkel auf und die Handgelenke werden nicht abgeknickt. Durch den separaten Ziffernblock kann die Maus auch näher und ergonomischer an der Tastatur positioniert werden. Einige Hersteller bieten auch entsprechende Sets an.

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Haben wir Ihr Interesse geweckt ihren Arbeitsplatz ergonomischer zu gestalten? Wir beraten Sie gern bei der Auswahl der richtigen Eingabegeräte bis hin zum perfekten Bildschirm. Unsere IT-Abteilung stellt Ihnen gern die für Sie passenden Komponenten zusammen.

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Bildquellen:

Beitragsbild: Pixabay | Bearbeitung: DELTA BARTH Systemhaus GmbH

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