Von der Lochkarte zur SSD

Von der Lochkarte zur SSD

Seit nunmehr 80 Jahren erleben wir einen rasanten Innovationsschub im Bereich der Informationstechnologien. Immer mehr Daten müssen gespeichert werden. Dabei ist gleichzeitig die Qualität von Informationen sicherzustellen sowie deren Komplexität zu beherrschen. Größere Speicherkapazitäten, verbesserte Übertragungsraten, schnellere Zugriffszeiten sowie platzsparende bzw. transportable Komponenten waren und sind dabei die Herausforderungen, denen sich sowohl Ingenieure als auch Techniker stellen mit dem Ziel, dabei stets neue Verfahren in der Praxis nutz- und gewinnbringend zu etablieren. Zunächst wurden Daten auf Papier gespeichert und gelesen. Als Beispiel dafür sind die Lochkarte und der Lochstreifen zu nennen.

Vielfältig gestalteten sich im Folgenden die Entwicklungen moderner Speichermedien. Disketten, Kassetten, Bänder und herkömmliche Festplatten speichern die Informationen magnetisch. Optische Datenträger wie die CD, DVD oder Blu-ray Disc erweiterten die Palette auswechselbarer Speicher. Sowohl magnetische als auch optische Datenträger verwenden mechanische Bauteile für Lese- und Schreibvorgänge. Deutlich robuster im Aufbau und schneller arbeiten andererseits die elektronischen Speichermedien wie beispielsweise Arbeitsspeicher (RAM), USB-Sticks, Speicherkarten und SSD-Festplatten, bei denen die Speichervorgänge rein elektronisch abgewickelt werden. Die Entwicklungen schreiten währenddessen immer weiter voran. Aktuell arbeiten Forscher beispielsweise daran, künstliche DNA als Speichermedium zu verwenden. Dies würde einen enormen Platzvorteil bringen.

All diese modernen Speichermedien haben ihre Berechtigung und können je nach Anwendungsfall und Budget zielgerichtet eingesetzt werden. Entscheidend ist die Art, Menge und Dauer wie Daten auf dem Medium gespeichert werden müssen. Umwelteinflüsse, denen Speichermedien ausgesetzt sind, und die Häufigkeit sowie Geschwindigkeit der Datenzugriffe sollten ebenfalls berücksichtigt werden. Desktop-Arbeitsplätze und Server benötigen regelmäßigen und schnellen Zugriff auf meist sehr viele Daten. Mobile Geräte hingegen eher platzsparende und erschütterungsresistente Komponenten. Archive müssen über viele Jahre Informationen ohne Qualitätsverlust speichern - die Haltbarkeit des Mediums rückt somit in den Vordergrund. Für jede Anforderung gibt es auch das passende Produkt.

 

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Bildquellen:

Beitragsbild: Pixabay | Bearbeitung: DELTA BARTH Systemhaus GmbH

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